Winterfütterung von Vögeln

17.01.2020

Vom Landesbund für Vogelschutz besuchte uns am Freitag Frau Baumann. Die Klassen 1a, 2a und b, sowie die Klasse 3a erfuhren wichtige Tipps und Hinweise zur Winterfütterung von Vögeln.

Wer aufgepasst hat, erfuhr, dass die Vögel nicht im Futter sitzen sollen. Besser als klassische Futterhäuschen sind Futtersilos oder Futtersäulen.
Frau Baumann brachte auch viele Futterbeispiele zum Nachbauen mit.
In den Netzen von Meisenknödeln können die Vögel hängenbleiben, deshalb sollte man nur Meisenknödel ohne Netz anbieten oder selbst gemischtes Futter in Kokosnüsse, Tontöpfe oder ähnliches füllen.
Am Futter sollte nicht gespart werden. Denn billiges Vogelfutter enthält oft Sand als Füllstoff. Noch schlimmer sind die gefährlichen Ambrosia-Samen, die Allergien oder Asthma hervorrufen können.
Die Schüler lernten zudem, dass die verschiedenen Vogelarten, je nach Schnabel, auch verschiedenes Futter bevorzugen.
Weichfutterfresser wie Amseln, Drosseln und Rotkehlchen mögen gerne Äpfel, Rosinen oder Haferflocken.
Körnerfresser wie Finken, Kleiber und Kernbeißer bevorzugen Erdnüsse, Sonnen-blumenkerne oder Hirsekörner. Meisen und Sperlinge fressen fast alles.
Das Futter sollte so platziert werden, dass die Vögel vor Katzen in Sicherheit sind und sich bei Bedarf schnell im Gebüsch oder auf Bäumen verstecken können.
Anhand von Bildern und Vogelstimmen veranschaulichte die Sozial- und Umweltpädagogin das Thema vertieft.
Auf die Frage von Frau Baumann, was denn noch wichtiger sei, als das Füttern selbst, hatten die Kinder zunächst keine Antwort.
Es ist ein vogelfreundlicher Garten mit einheimischen Sträuchern, bunten Blüten, Nistmöglichkeiten, ein bisschen „Unordnung“ und vor allem kein Gift!

Es war eine rundum interessante, kurzweilige und lehrreiche HSU-Stunde zum Thema Vögel richtig füttern.

Noch mehr Angebote und Informationen findet man hier:
www.niederbayern.lbv.de